Konzept

Konzept

Wir unterstützen die Kinder dabei, zu Menschen heranzuwachsen, die die Fähigkeiten besitzen, die zukünftigen Herausforderungen dieser Generation bewältigen zu können.

Durch:

  • Soziale Verantwortung / Empathiefähigkeit durch Bedürfnisorientierung und gemeinschaftsfördernde Kommunikationsmodelle
  • Ökologisches Bewusstsein / Natur und Umweltschutz und ein Verständnis von Nachhaltigkeit durch Natur- und Umweltpädagogik
  • Kreativität und intrinsisches Lernen von (natur-) wissenschaftlichen Zusammenhängen
  • freies Spiel und Spiel in der Natur mit wenig, bzw. keinem vorgefertigten Spielzeug
Geborgen sein

Für uns stehen die Bedürfnisse aller beteiligten Menschen, unabhängig vom Alter, im Mittelpunkt. Die Beziehungsgestaltung untereinander basiert auf Wertschätzung, Empathie und Kongruenz. Um das gegenseitige Zuhören und Verstehen zu stärken, orientieren wir uns an gemeinschaftsfördernden Kommunikationsmodellen (Gewaltfreie Kommunikation nach M.B. Rosenberg und Truthspeaking aus der Wildnispädagogik).

Im Kindergartenalltag üben wir, mit Achtsamkeit und Feinfühligkeit kollidierende Bedürfnisse gemeinsam zu lösen.

Frei sein

Wir legen großen Wert darauf, dass die Kinder Freiräume haben für die Entwicklung eigener Interessen und Fähigkeiten. Unser Kindergarten bietet durch die verschiedenen Naturspielräume immer wieder neue Aktions- und Wahrnehmungsmöglichkeiten. Wir sind zu allen Jahreszeiten und bei jedem Wetter in der Natur und erleben so, unmittelbar und mit allen Sinnen, das einzigartige Zusammenspiel der Natur im Jahreslauf.

Um die den Kindern angeborene Neugierde und Begeisterung für die Natur aufrecht zu erhalten, ermöglichen wir ihnen ein freudvolles und sinnhaftes Erleben dieser. Liebe, Spaß und Forschergeist sind der Kern von Naturverbundenheit und Voraussetzung dafür, die Natur als schützenswert wahrzunehmen.

Nachhaltigkeit und das Verstehen von Zusammenhängen in unserem Ökosystem sind für uns zentrale Bildungsziele.

Kind sein

Wir achten das freie Spiel als die elementare Form des kindlichen Lernens und seiner Selbstbildung. Uns ist es wichtig, den Kindern den Raum und die Zeit zu geben, selbst Entdeckungen machen zu dürfen und eigenständig Antworten auf ihre Fragen zu finden. Dies fördert die wichtigen Selbstwirksamkeitserfahrungen, die dazu führen,dass Kinder sich zutrauen, auch schwierige Situationen und Herausforderungen aus eigener Kraft erfolgreich bewältigen zu können.

Das Dorf

Ganz im Sinne der „Artgerecht-Bewegung“ soll die Üllehütt mehr sein, als ein „Kindergarten“. Wir verstehen die Üllehütt als Erweiterung jenes berühmten Dorfes, das wir als Eltern brauchen, um ein Kind auf seinem Lebensweg begleiten zu können. Als Elterninitiative ist die Mitarbeit der Eltern unabdingbar. Wie auch in der Natur alles miteinander verbunden ist, kann eine „Elterninitiative“ nur durch die Hilfe aller Eltern wachsen und gedeihen. Wir möchten, dass Kinder überall dabei sind. Es soll nicht mehr die Frage nach dem passenden Babysitter sein, die elterliche Teilnahme unmöglich macht. Stattdessen wollen wir uns gemeinsam fragen: Wie können wir unsere Vereinsarbeit so gestalten, dass wir als Familien zusammen bleiben können? Wie können wir uns vernetzen und füreinander da sein?

Rahmenbedingungen

Unsere Elterninitiative ist ein eingruppiger, bindungs- und bedürfnisorientierter Naturkindergarten in Düsseldorf, Gerresheim. Wir begleiten 20 Kinder im Alter von 2 Jahren bis zum Schuleintritt, davon 4 Kinder U3.

Ein speziell auf die Bedürfnisse von kleinen Menschen konzipierter Bauwagen spendet als Rückzugsort Geborgenheit. Die Kinder bringen ein gesundes Frühstück und ein Mittagessen im „Henkelmann“ mit.

Wir brauchen noch Unterstützung

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